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Donnerstag, 11. Juni 2015

kleine Stofflagerräumung

Bereits im Mai habe ich angefangen, ein paar Strickstoffe "aufzuräumen". In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass ein Lager regelmäßig umgesetzt werden muss, da es sonst zu teuer wird. Praktisch kann ich keine neuen Stoffe mehr unterbringen, wenn die Stoffschränke voll sind.



Den Schnitt für diese beiden Shirts aus einer älteren Diana hatte ich schon parat, das jeansblaue hatte ich schon einmal genäht, leider ist mir damals die Ausschnittverarbeitung nicht so gelungen. 
Da der Strickstoff (von Buttinette) so schön fällt und total weich ist, hatte ich damals gleich nochmal welchen gekauft, in mehreren Farben. Rot und schwarz wird noch folgen, aber nachdem ich langärmlige Shirts genäht hatte, wurde es seehr warm und nun ist T-Shirt Wetter. Auch muss ich andere Schnitte dafür hersuchen, sonst wird das eintönig.

Der Stoff für dieses Strickjäckchen ist mir "zugelaufen". Ein Baumwollstrickstoff mit Farbverlauf.

Unsere Nähkursschneiderin hatte keine Verwendung dafür und es ist genau meine Farbe! 
In dieser Jahreszeit kann man immer ein Jäckchen zum Überziehen brauchen, deshalb habe ich es gleich genäht. 

Der Schnitt ist ebenfalls aus einer älteren Diana. Ich finde diese Hefte super, auch wenn ich  immer zwischen den Doppelgrößen navigieren muss. Die Schnitte sind so schön alltagstauglich.


Das waren meine Werke im Mai. Irgendwie schaffe ich es immer nicht, die Bilder von der Kamera auf den Rechner zu überspielen...

Nach der ersten Hitzewelle habe ich händeringend nach kürzeren Stoffcoupons gesucht, war mir sicher, ich hätte nur noch Stücke für langärmlige Shirts im Schrank, aber wer suchet der findet...

Das weinrote Shirt ist aus der Ottobre Nr. 2/2011. Aus diesem Heft habe ich schon einiges genäht. Es ist bereits das zweite Shirt von diesem Schnitt. Passend zum Stoff hatte ich eine dehnbare Spitze, die ich schon oft in der Hand hatte und wieder weggelegt. Jetzt weiß ich, dass sie auf dieses Shirt gewartet hat. 
Beim unteren Abschluss habe ich mich für eine schlichte Covernaht entschieden.








 
Das signalrote Shirt ist aus der Diana Nr. 51 vom letzten Jahr. Da gab es viele tolle Hefte, die mit mir nach Hause wollten. 
Der vordere Ausschnitt hat mich ganz schön gefuchst! Das Schnittteil sah auf den ersten Blick ziemlich mysteriös aus, nachdem ich aber die Besätze umgefaltet hatte und die Nähanleitung gelesen, war alles klar.
Beim Nähen kümmert man sich zuerst um den hinteren Halsausschnitt, dann um den vorderen... am liebsten hätte ich es in die Ecke gepfeffert!
Aber aufgeben ist nicht und mit einer Nacht drüber schlafen und einiges an Hand-Näharbeit, viiiel bügeln zwischendurch ist es doch noch fertig geworden. 
Jetzt kann nichts mehr passieren, damit kann ich garantiert nicht übersehen werden! (Höchstens wenn ich neben meinem Auto stehe)

Das könnte mein absoluter Lieblingsblusenschnitt werden. Ich hatte den Schnitt schon für ein langärmliges Shirt aus Jersey mit Elasthananteil verwendet, eigentlich ist er für gewebte Stoffe gedacht. Funktioniert aber beides.
Ein dünnes Batistblüschen, das meinem Mann wieder entsprechende Kommentare entlockt hat, aber im Zweifelsfall kann Frau auch ein Top drunter ziehen. 
Der Stoff lag auch schon länger im Schrank, mir blutete fast das Herz, da einiges davon übrig blieb, aber ich glaube kaum dass ich aus so einem "Fähnchen" jemals eine langärmlige Bluse machen werde. 
Am Halsausschnitt habe ich ein Baumwollschrägband verwendet. Das war nicht so der Hit, am Ende hatte ich ein bisschen Probleme den Gummi durchzuziehen, aber ich habe mich durchgesetzt! Was anderes war eben nicht im Fundus, es war Wochenende!

Freitag, 3. April 2015

Shirtnähfieber

Im März war das Shirt-Nähfieber ausgebrochen. Zuerst wollte ich meinen Stoffschrank ein bisschen ausmisten, dabei fiel mir dieser sehr gut abgelagerte Interlock in die Hände. Nachdem das gar nicht meine Farbe ist, musste irgendwie Farbe dran, also besticken. 
Dehnbare Stoffe bändige ich immer mit cut away Stickvlies, bei Rippenstrick kommt zusätzlich Avalon oben drüber.

 Design aus der Brother PR1000e
  Design von Emblibrary

Wenn es einen guten Lauf hat, soll  man nicht aufhören, deshalb habe ich nachgelegt und diese Tunika aus Wolljersey genäht. Dieser Stoff begeistert mich immer aufs Neue, dünn, federleicht und trotzdem angenehm warm. Der Tunikaschnitt auch. 
Manchmal ist Zwiebellook angeraten, deshalb gab es noch ein Jäckchen aus einer älteren Diana dazu.
Passend zu dem Jäckchen gab es noch ein Blüschen, Schnitt aus einer Simplicity, welcher bestimmt einer von meinen Lieblingsschnitten wird.
Ich fand, dass Blümchen ganz gut mit Börtchen harmonieren.
An diesem Shirt trägt die Google Bildersuche Schuld! Ich habe nur nach Ideen für Interlock gesucht und dabei zeigte sie mir den Kwick Sew Schnitt Nr. 3915. Den nähe ich bestimmt noch öfter, neuer Stoff ist auch schon da.