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Montag, 4. Januar 2016

Gestricktes Weihnachtsgeschenk

Der Jahresendstress ist vorbei, Zeit ein paar neue Bilder zu zeigen. 


Diese Jacke habe ich auf der Empisal 550 mit Doppelbett und Musterleser gestrickt.
Die Maschine steht schon ein paar Jährchen bei mir herum, ich habe schon ein paar Sachen damit gestrickt, mich aber außer für Probeläppchen und Kleinigkeiten nicht so richtig an den Musterleser getraut.
Es könnte ja was schiefgehen...

Im Herbst war ich wieder mal am Wollvorräte sortieren und - da diese noch von meiner Mutter waren und auf Strängen - Wollstränge wickeln. 
Plötzlich war alles viel übersichtlicher, ich habe die einzelnen Farben gewogen, ein Muster ausgewählt, Probeläppchen gestrickt und in etwa ausgerechnet, wie weit mir das Ganze reichen würde. Eine Farbeinteilung überlegt, wobei mir unsere Nähkursschneiderin mit gutem Rat zur Seite stand. 

Schon als ich die Wolle gewickelt habe, war klar, das sind nicht meine Farben und es wird, sofern die Wolle reicht, eine Strickjacke für meinen Vater. 
Auch wenn der Musterübergang in der vorderen Mitte besser hätte sein können, ich bin mächtig stolz, dass ich den Musterleser bezwungen und vor allem verstanden habe! 

Die vordere Blende habe ich zum Schluss von Hand gestrickt und den Rest von der grünen Wolle verbraucht. Das hätte ich mit der Maschine nervlich nicht durchgestanden. 


Dienstag, 22. September 2015

Sommerblusen

Wieder ist ein Monat wie im Flug vergangen. An der Nähmaschine habe ich nicht viel geschafft, die Verarbeitung von Fallobst und Gemüse hatte mich fest im Griff.
Aber ich war Stoffe einkaufen und die wollte ich nicht bunkern, zumal das Wetter noch nach Sommerblüschen gerufen hat. 

Diese Bluse sollte Ärmel bekommen, da hätte ich aber vorher den Schnitt rauskopieren sollen und nicht auf's Geratewohl Stoff kaufen... die Ärmel waren angeschnitten, somit passten die Schnittteile nicht nebeneinander, also fällt das nur über die Schulter. Aber allgemein weiß ich nicht so recht, was ich davon halten soll. 
Der Schnitt ist aus " Simplicity meine Nähmode"  03/2014, eine Schlupfbluse, die ohne Verschluss auskommt.
Seidenstoff von Buttinette



Dafür hat die folgende Bluse das Potential zum Lieblingsblüschen. 
Sie kommt ebenfalls als Schlupfbluse daher, der Stoff ist wieder von Buttinette. 
Das Schnittmuster ist aus der Diana Nr. 51. 
Relativ schnell genäht, nur die Einfassstreifen machen ein bisschen Arbeit. 








Dieser Jersey ist schon ziemlich gut abgelagert. Keine Ahnung was das für ein Materialmix ist, ich vermute Baumwolle mit Leinen... ein leichter Strickstoff, den ich mal in meinem Lieblingsstoffgeschäft  (Buttinette) aus der Wühlkiste gezogen habe. 
Das Top ist aus der Ottobre Woman 02/2010 und hat einen leichten Wasserfallkragen. Da ich es vermutlich öfter zu diesem Jäckchen als Twinset tragen werde, geht es auch als Herbst-Top durch. 
Das dezente Stickmotiv ist von hier.


Nachdem es jetzt definitiv Herbst zu werden scheint, liegt schon ein Schnitt mit langen Ärmeln auf dem Tisch.
 

 

Sonntag, 16. August 2015

Sommerröcke und Streifen

Meine Wohlfühltemperatur liegt bei etwa 25 Grad, mein Lieblingskleidungsstück ist eine Jeanshose, aaaaaaaber wenn die Tagestemperatur wochenlang zwischen 30 und 40 Grad pendelt, trage ich doch lieber Rock.

Kurzum, es mussten mal neue her, vor allem alltagstaugliche, nicht zu schick. 
Die Schnitte sind aus zwei älteren Burda Heften, beide schon erprobt. 


 

Außerdem habe ich ein schnell genähtes T-Shirt ausprobiert, das nächste darf ich wohl doch eine Nummer kleiner machen.



Von dem übrigen Stoff plus 1,40 m Viskosejersey mit Elasthan, einem Shirt-Schnitt (Download) von Burda Style und einem Rockschnitt aus der Bernina Inspiration Nr. 35/2006, ein bisschen rumbasteln an der Shirt- und Rocklänge ist dieses Shirtkleid entstanden.


Wie es nur immer kommt... kaum ist die Sommergarderobe aufgerüstet, wird es merklich kühler. Mal überlegen ob ich demnächst mit langärmligen Shirts anfange. 

Sonntag, 12. Juli 2015

Hitzewelle - wie es sich aushalten lässt

Bei der Hitze einen kühlen Kopf bewahren ist nicht leicht... aber die Brötchen müssen trotzdem verdient werden, die Zu-Brötchen auch und zwar im mit 29 Grad kuschelig warmen Nähzimmer! 

Ein paar Getränke, die mir über den Tag helfen:


Wasser mit Ingwer, Zitronenscheiben, Pfefferminze und wahlweise Obst, hier Erdbeeren.


Gurke, Wassermelone mit Eiswürfeln gemixt

Oder ein Pfefferminztee aus frischer Minze, den ich über den Tag verteilt trinke wie er ist, also anfangs heiß, später lau- bis zimmerwarm. 

Für's Abendessen habe ich heute noch einen Brotaufstrich mit getrockneten Tomaten und Basilikum gezaubert. 

Samstag, 11. Juli 2015

Einkoch- und Backtag

Sommerzeit = Erntezeit. Die roten Johannisbeeren habe ich in der Affenhitze gleich nach dem Urlaub zu Saft verarbeitet. 

Heute waren die gelben Johannisbeeren an der Reihe, die zum Glück immer ein wenig später reif sind und mir eine kleine Verschnaufpause gönnen. Ich esse sie gerne vom Strauch, aber es blieben noch 2 kg übrig, also verarbeiten, bevor sie sich aus lauter Frust zu Boden werfen.

1,5 kg Johannisbeeren sind in diesen Gläsern verschwunden und zu Süßkirsch-Johannisbeer- und Erdbeer-Johannisbeermarmelade geworden. Von wegen NUR Johannisbeeren verwerten...

Den Rest habe ich in einem schlichten Rührkuchenteig versteckt, welchen man gut einfrieren kann. 
Wenn die Familie geschrumpft ist, muss man das immer in Betracht ziehen.




 


Da der Backofen schon mal heiß war und vom Mittagessen Kartoffeln übrig, habe ich Kartoffelbrötchen gebacken und...

da Brötchen sich nicht lange frisch halten und ich deshalb die meisten gleich einfriere, noch ein Karotten-Körnerbrot. Das bleibt lang saftig, ist aber so lecker, dass es nicht sehr lange überlebt.

Der Teig geht beim Backen super auf. 

Während das Brot bäckt, ist genügend Zeit das bisschen Küchenchaos zu beseitigen.

Für diejenigen, die sich jetzt fragen, wie macht sie das bloß alles?
Ganz einfach... mit dem Thermomix. 
Ein Topf, viele Möglichkeiten und ganz viel Zeitersparnis. 
Für das alles habe ich 2 1/2 Stunden gebraucht, excl. Beeren zupfen. Da durfte mein Göga ein bisschen helfen, damit er wieder mal eine Ahnung bekommt, dass Haushalt auch Arbeit ist. 



Gleich nach dem Urlaub musste der Rucolaüberschuss verarbeitet werden. Der fing, genau wie der Kopfsalat an zu schießen und da meine Pestovarianten letztes Jahr schon so gut angekommen sind, habe ich mich gleich an die Arbeit gemacht. 
Wobei die schlimmste Arbeit das Waschen und Trockenschleudern ist, der Rest geht ratzfatz. 
Das waren mal 350 g Rucola auf 8 Gläschen verteilt, wobei eines schon angenascht ist. 

Donnerstag, 11. Juni 2015

kleine Stofflagerräumung

Bereits im Mai habe ich angefangen, ein paar Strickstoffe "aufzuräumen". In meiner Ausbildung habe ich gelernt, dass ein Lager regelmäßig umgesetzt werden muss, da es sonst zu teuer wird. Praktisch kann ich keine neuen Stoffe mehr unterbringen, wenn die Stoffschränke voll sind.



Den Schnitt für diese beiden Shirts aus einer älteren Diana hatte ich schon parat, das jeansblaue hatte ich schon einmal genäht, leider ist mir damals die Ausschnittverarbeitung nicht so gelungen. 
Da der Strickstoff (von Buttinette) so schön fällt und total weich ist, hatte ich damals gleich nochmal welchen gekauft, in mehreren Farben. Rot und schwarz wird noch folgen, aber nachdem ich langärmlige Shirts genäht hatte, wurde es seehr warm und nun ist T-Shirt Wetter. Auch muss ich andere Schnitte dafür hersuchen, sonst wird das eintönig.

Der Stoff für dieses Strickjäckchen ist mir "zugelaufen". Ein Baumwollstrickstoff mit Farbverlauf.

Unsere Nähkursschneiderin hatte keine Verwendung dafür und es ist genau meine Farbe! 
In dieser Jahreszeit kann man immer ein Jäckchen zum Überziehen brauchen, deshalb habe ich es gleich genäht. 

Der Schnitt ist ebenfalls aus einer älteren Diana. Ich finde diese Hefte super, auch wenn ich  immer zwischen den Doppelgrößen navigieren muss. Die Schnitte sind so schön alltagstauglich.


Das waren meine Werke im Mai. Irgendwie schaffe ich es immer nicht, die Bilder von der Kamera auf den Rechner zu überspielen...

Nach der ersten Hitzewelle habe ich händeringend nach kürzeren Stoffcoupons gesucht, war mir sicher, ich hätte nur noch Stücke für langärmlige Shirts im Schrank, aber wer suchet der findet...

Das weinrote Shirt ist aus der Ottobre Nr. 2/2011. Aus diesem Heft habe ich schon einiges genäht. Es ist bereits das zweite Shirt von diesem Schnitt. Passend zum Stoff hatte ich eine dehnbare Spitze, die ich schon oft in der Hand hatte und wieder weggelegt. Jetzt weiß ich, dass sie auf dieses Shirt gewartet hat. 
Beim unteren Abschluss habe ich mich für eine schlichte Covernaht entschieden.








 
Das signalrote Shirt ist aus der Diana Nr. 51 vom letzten Jahr. Da gab es viele tolle Hefte, die mit mir nach Hause wollten. 
Der vordere Ausschnitt hat mich ganz schön gefuchst! Das Schnittteil sah auf den ersten Blick ziemlich mysteriös aus, nachdem ich aber die Besätze umgefaltet hatte und die Nähanleitung gelesen, war alles klar.
Beim Nähen kümmert man sich zuerst um den hinteren Halsausschnitt, dann um den vorderen... am liebsten hätte ich es in die Ecke gepfeffert!
Aber aufgeben ist nicht und mit einer Nacht drüber schlafen und einiges an Hand-Näharbeit, viiiel bügeln zwischendurch ist es doch noch fertig geworden. 
Jetzt kann nichts mehr passieren, damit kann ich garantiert nicht übersehen werden! (Höchstens wenn ich neben meinem Auto stehe)

Das könnte mein absoluter Lieblingsblusenschnitt werden. Ich hatte den Schnitt schon für ein langärmliges Shirt aus Jersey mit Elasthananteil verwendet, eigentlich ist er für gewebte Stoffe gedacht. Funktioniert aber beides.
Ein dünnes Batistblüschen, das meinem Mann wieder entsprechende Kommentare entlockt hat, aber im Zweifelsfall kann Frau auch ein Top drunter ziehen. 
Der Stoff lag auch schon länger im Schrank, mir blutete fast das Herz, da einiges davon übrig blieb, aber ich glaube kaum dass ich aus so einem "Fähnchen" jemals eine langärmlige Bluse machen werde. 
Am Halsausschnitt habe ich ein Baumwollschrägband verwendet. Das war nicht so der Hit, am Ende hatte ich ein bisschen Probleme den Gummi durchzuziehen, aber ich habe mich durchgesetzt! Was anderes war eben nicht im Fundus, es war Wochenende!

Sonntag, 7. Juni 2015

Garten im Juni


Nach den ersten heißen Tagen gab es gestern abend ein Gewitter mit Starkregen und stürmischen Böen, also war in der Früh zuerst Aufräumen angesagt. 
Die Terrasse war voller Blütenblätter und beim Wischen habe ich das alljährliche Brummen vernommen. Unser Weiki Kiwi hat angefangen zu blühen, eine wahre Blütenexplosion, dementsprechend viele Bienen haben sich in ihm versammelt.  
 
Die sind bald im Tiefflug unterwegs, man sieht deutlich, dass sie schon ganz schön gesammelt haben. Allerdings sind sie sehr emsig und schwer auf dem Bild einzufangen, bis die Kamera justiert hat, ist die Biene schon wieder unterwegs...

Unsere Weigelie war dieses Jahr auch voller Blüten, ich habe den Eindruck, so schön hat sie noch nie geblüht. Leider ist die größte Pracht schon vorbei...













 

Der Holunder ist auch soweit und ich am überlegen, ob ich dieses Jahr nun Sirup machen soll oder nicht... leider sind die schönsten Blüten wieder mal oben!

Meine Rose hat das Unwetter ganz gut überstanden, die Knospen sind gestern erst aufgegangen. 


Und unsere Böschung, die jetzt voll auf Mädchen macht in rosa und rot.


Die Birnen wachsen und gedeihen und ziehen den Ast so weit herunter, dass sogar ich sie von oben fotografieren kann. :-D
Jetzt habe ich Euch wieder ein bisschen teilnehmen lassen und gehe wieder zu meinen Bienchen und Blümchen, solange die Temperatur auf der Terrasse noch erträglich ist.